{"id":16,"date":"2016-01-27T10:29:57","date_gmt":"2016-01-27T09:29:57","guid":{"rendered":"http:\/\/213.238.59.31\/?page_id=16"},"modified":"2016-01-27T12:59:26","modified_gmt":"2016-01-27T11:59:26","slug":"startseite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/von.Borcke.com\/","title":{"rendered":"Startseite"},"content":{"rendered":"<h1>Familie von Borcke<\/h1>\n<div style=\"text-align:justify;\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/2016\/01\/wappen_v_1282.jpg\" border=\"1\" alt=\"Siegel 1282\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" width=\"172\" height=\"200\" align=\"right\" style=\"border-radius:5px;\">Die Geschichte der St&auml;dte Labes, Regenwalde und Wangerin ist eng mit der der Familie von Borcke verkn&uuml;pft. Alle drei St&auml;dte sind Gr&uuml;ndungen der Familie. Als Grundherren hat das Geschlecht &uuml;ber Jahrhunderte ihr Geschick beeinflusst.Lange Zeit hat man den Beginn der Geschichte der Familie weit in das fr&uuml;he Mittelalter zu verlegen versucht. Doch 1745 wurde eine Urkunde von 1186\/87 aufgefunden, die Klarheit verschaffte. In dieser Urkunde wird &bdquo;Pribislaus, filius Borkonis&#8220; (Pribislaus, der Sohn des Borko) als Zeuge aufgef&uuml;hrt, Mehr &uuml;ber ihn und seinen Vater Borko (I) erfahren wir leider nichts. Borko (I) gilt heute als Ahnherr der Familie. Wahrscheinlich sind er, wie auch sein Sohn alteingesessene Edle wendischer (westslavischer) Abkunft, die im Dienst der pommerschen Herz&ouml;ge standen. Erst mit Borko (II), der zuerst 1251 als Zeuge in einer Urkunde Herzog Wartislaws III. genannt wird, beginnt die fortlaufende Stammreihe der Familie. Seine S&ouml;hne Johannes (II) und Jakobus (I) erscheinen 1282 und Nikolaus (I) 1283 zum ersten Mai. Nikolaus benutzt als erster den Namen seines Vaters als Familiennamen, indem er sich 1297 als N, Borko bezeichnet. Die Familie ist heute in zwei Linien untergliedert. Stammvater der I. Linie ist Johannes II, filius Borke, miles (tot 1282\/83) und der II. Linie Nicolaus I, dictus Borko, dominus in Lobese (1288\/94), miles (1302).<\/p>\n<p>Borko (II.) lernen wir aus weiteren Urkunden als Kastellan oder Burggraf von Kolberg kennen. Seit 1251 nahm er an gr&ouml;&szlig;eren Staatshandlungen teil. Nachdem Kolberg 1255 L&uuml;becker Sadtrecht verliehen und die wendische Kastellaneiverfassung aufgehoben worden war, gab er sein Burggrafenamt auf. Von nun an scheint er f&uuml;r sich und seine S&ouml;hne im Raum Kolberg keine Aufgabe mehr gesehen zu haben. So suchte er sich ein neues Bet&auml;tigungsfeld. Das fand er im s&uuml;dlichen, noch wenig erschlossenen Teil Pommerns, Hier suchten die Markgrafen von Brandenburg von S&uuml;den &uuml;ber den pommerschen Landr&uuml;cken in pommersches Gebiet vorzudringe und das eroberte Land in Besitz zu nehmen. Von pommerscher Seite musste dem Einhalt geboten. Dar beste Schutz erfolgte damals durch Burgenbau und Besiedlung. Von den Herz&ouml;gen mit reichem Landbesitz und grundherrlichen Rechten im Bereich der oberen Rega ausgestattet, baute Borko (II.) f&uuml;r sich und seine drei S&ouml;hne die Burgen Labes, Stramehl (Wulvesberg) und Regenwalde und siedelte rodungswillige Bauern an. Die ersten , im Schutz der Burgen gegr&uuml;ndeten Niederlassungen von deutschen Handwerkern und Kaufleuten entwickelten sich zu Marktorten, die Stadtrechte erhielten. Ab 1271 nennt sich Borko (II.) Herr zu Labes (dominus de Lobis).Unter seinen Nachkommen wurde In der ersten H&auml;lfte des 14. Jahrhunderts noch Wangerin als Residenz einer j&uuml;ngeren Linie des Labeser Hauptstammes gegr&uuml;ndet.<\/p>\n<p>Als Gro&szlig;unternehmer und Lehnsmann des pommerschen Herzogs, der in den Urkunden vielfach als treuer Berater seines Landesherren erscheint, hat Borko (II) zusammen mit seinen S&ouml;hnen durch Tatkraft und Umsicht die Grundlage f&uuml;r den sp&auml;ter umfangreichen Familienbesitz im oberen Regatal geschaffen. Sp&auml;tere Generationenhaben den Grundbesitz &uuml;ber dieses Gebiet hinaus erheblich erweitern k&ouml;nnen. So finden wir Angeh&ouml;rige mit ansehnlichem Besitztum in der N&auml;he von Stargard (Pansln mit umliegenden D&ouml;rfern)), in Vorpommern (s&uuml;dlich von Anklam), in der Mark Brandenburg (Stadt Falkenburg mit Umgebung), in Ostpreu&szlig;en (ehemals Herzogtum Preu&szlig;en), am Nlederrheln oder in Sachsen.<\/p>\n<p>Wegen ihrer Verdienste haben die pommerschen Herz&ouml;ge im 14. Jahrhundert der Familie zusammen mit einigen wenigen anderen Adelsgeschlechtern gewisse Vorrechte vor dem &uuml;brigen Adel einger&auml;umt. Dieser kleine Kreis, zu dem die Borckes geh&ouml;rten, waren die sogenannten &bdquo;Burg- und Schlo&szlig;gesessenen&#8220;.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/2016\/01\/wappen_sieben.jpg\" border=\"1\" alt=\" \" hspace=\"10\" vspace=\"10\" width=\"172\" height=\"244\" align=\"left\" style=\"border-radius:5px;\">Nachdem 1637 das pommersche F&uuml;rstenhaus ausgestorben und nachdem der Drei&szlig;igj&auml;hrige Krieg beendet war, erhielt Schweden Vorpommern mit der Insel R&uuml;gen, Stettin und einen Landstrich &ouml;stlich der Oder, zu Brandenburg kamen Hinterpommern und das Bistum Kammin. Sehr bald haben sich die Borcke unter den neuen Landesherren f&uuml;r die Armee und die Verwaltung zur Verf&uuml;gung gestellt und sind in leitende Stellen aufger&uuml;ckt. Besonders viele Familienangeh&ouml;rige sind im K&ouml;nigreich Preu&szlig;en zu hohen &Auml;mtern aufgestiegen. Darunter befindet sich der Generalfeldmarschall Adrian Bernhard Graf von Borcke (1688-1741), der von 1717 bis 1720 das am Ende des letzten Weltkrieges zerst&ouml;rte, wohl sch&ouml;nste Barockschloss Hinterpommerns, Schloss Stargordt, erbauen lie&szlig;. Als geistvoller Freund der Wissenschaften und der sch&ouml;nen K&uuml;nste hat sich der preu&szlig;ische Minister Caspar Wilhelm von Borcke (1704-1747), der in Falkenburg geboren wurde, mit seinen &Uuml;bersetzungen und historischen Arbeiten ein bleibendes Denkmal gesetzt.<\/p>\n<p>Insgesamt haben im Laufe der Geschichte zahlreiche weitere Angeh&ouml;rige der Familie von Borcke unter ihren pommerschen, brandenburgischen, schwedischen, s&auml;chsischen oder preu&szlig;ischen Landesherren in Kriegs- wie in Friedenszeiten wichtige Hof-, Ehren- und Kriegsdienste geleistet. Als Lehnsm&auml;nner, Ritter, R&auml;te und V&ouml;gte, als Offiziere, Minister und Beamte sind viele von ihnen zu hohen &Auml;mtern und Ehren gelangt und Vorbild f&uuml;r nachfolgende Generationen geworden. Bis 1945 konnte noch eine gro&szlig;e Zahl der Familie den angestammten Grundbesitz in Vor- wie in Hinterpommern ihr eigen nennen und bewirtschaften. Die Zeit nach 1945 f&uuml;hrte zum Verlust des Ganzen. Heute lebt der gr&ouml;&szlig;te Teil der Familie in der Bundesrepublik Deutschland oder in den USA.<\/p>\n<p align=\"right\"><em><strong>Wulf-Dietrich von Borcke<\/strong>, 2006 &nbsp;<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Familie von Borcke Die Geschichte der St&auml;dte Labes, Regenwalde und Wangerin ist eng mit der der Familie von Borcke verkn&uuml;pft. Alle drei St&auml;dte sind Gr&uuml;ndungen der Familie. 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